Was ist integrales Coaching? - Rolf Lutterbeck - Integrales Coaching und Ausbildung

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Was ist integrales Coaching?

Integrales Coaching basiert auf den Erkenntnissen des integralen Ansatzes Ken Wilbers. Dieser Ansatz beschreibt, welche Perspektiven mindestens erforderlich sind, um ein ganzheitliches „Bild“ zu bekommen, z.B. von einer Person und seinem Anliegen (Thema, Problem). Die wichtigsten Perspektiven, um einen Menschen (und sein Anliegen) "richtig" zu verstehen, lassen sich in fünf Gruppen (Quadranten, Ebenen, Linien, Typologien, Zustände) einteilen.

Diese möchte ich am folgenden Bild (einem von mir entwickelten Integramm) erläutern:



Das obige sog. Integramm zeigt

  • Jeder Mensch hat vier Seiten (im integralen Jargon heißt das: jeder Mensch hat 4 Quadranten). Er ist sowohl ein Individuum und gleichzeitig Mitglied vieler Systeme (ich betrachte meistens das Herkunftssystem, die privaten Beziehungen und den Berufskontext). Individuum und seine Systeme beeinflussen sich gegenseitig - kein Mensch ist eine "Insel".Zusätzlich kann ich alles von außen (Es-Perspektive) oder von innen (Ich- bzw. Wir-Perspektiven) betrachten. So entstehen vier Quadranten.

  • Die farbigen, konzentrischen Kreise ergeben eine Skala der Entwicklungsreife (Ebenen, Level, Stufen der Entwicklung). Die Farben sind aus dem entwicklungspsychologischen Modell Spiral Dynamics entnommen (rot=egozentrische Stufe; blau=soziozentrisch, konformistisch; orange=modern, rational; grün=postmodern, pluralistisch; gelb=integral).

  • In jedem Quadranten gibt es außerdem unterschiedliche Entwicklungslinien. Links oben betrachte ich z.B.
    - die Entwicklung der Kognition (hier: hoch),
    - der Identität (hier: zwischen Leistungsmensch und beginnender Sensibilität einer Pluralistin)
    - und der Wertewelt (wissenschaftliche Weltsicht) betrachtet.
    Im Außen betrachte ich z.B.
    - den Körper (hier ist was zu tun!),
    - die Fähigkeiten (sind bei dieser Person sehr vielfältig)
    - und das Verhalten und Auftreten der Person (hier: meistens sachlich, manchmal egoistisch)
    In den systemischen Quadranten wird ein Durchschnittswert für die Kontexte und Kulturen ermittelt.
  • Als typologische Differenzierung dient in diesem Beispiel das Männliche und Weibliche (hier: eine Frau, die in einer patriarchlischen Welt aufgewachsen ist, in einer „Männerwelt“ arbeitet und in ihrer Partnerschaft eine weibliche, kommunikative, wertschätzende Kultur lebt). Je nach Thema nutze ich hier auch Metaprogramme und/oder die 3 Doshas aus dem Ayurveda.
  • Links oben im Bild sind vier (Haupt-)Zustandsstufen abgebildet, die ein Mensch erleben kann. Jede Zustandsstufe "zeigt" eine andere Welt und andere Lösungen. Die Beispiel-Person hat schon guten Zugang zu subtilen Erfahrungen (Traumbewusstsein) und kaum zu kausalen Zuständen (wie sie z.B. in einer tiefen Meditation auftreten).


Nicht in jedem Coaching mache ich mir ein Bild über alle diese Perspektiven, sondern immer nur die, die für das Anliegen erforderlich sind.

Integrale Methodenvielfalt

Mit den Informationen im obigen Bild erkennt man, wo jemand steht und mit welchen Methoden sein Anliegen lösbar ist. Auch hier steht mir eine Reihe von Methoden zur Verfügung (Beispiel siehe im Bild unten).




Artikel
Eine Plauderei über Integrales Coaching

Erschienen im Online Journal 20/2009 des Integralen Forums

Weitere Artikel finden Sie hier.

DVD (bei AVRecord)
Integrales Coaching, der post- post-moderne Ansatz - Vortrag, DVNLP-Kongress 2010 (90 min)


Trailer:



Was ist das Besondere am Integralen Coaching? Kurze Einführung inkl. Aufstellungsdemo. Weitere Videos hier...


 
 
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